Seebodenalp/Rigi

Team Solon ist wie viele weitere Teams auf der Seebodenalp angekommen. Die letzten 5 km ging es nochmal richtig ordentlich bergauf.  Das hat so manchen Teilnehmer in Schwierigkeiten gebracht. Es kam am heutigen letzten Tag der WAVE zu einigen Ausfällen. Der E8 ist ein Phänomen. Selbst bei den hohen Belastungen, voll besetzt mit vier Personen und vollgestopften Kofferraum, zog er locker den langen Anstieg nach oben. Maximale Motortemperatur am Ziel der Trophy war dann 73° C. Batterien lagen bei relativ kühlen 52° C. Der Audi „E8“ hat die Feuertaufe mit Bravour bestanden.

Die Finale Zeromonie begann nach dem Abendessen, gegen 20:30 Uhr. „Eigentlich“ wollten wir da schon auf dem Weg nach Tübingen sein. Aber wie das immer so ist…..
Spannend war es allemal. Team Solon gewann während der WAVE 2014 insgesamt zwei Awards. Einmal die Auszeichnung für die einfachste Lademöglichkeit und zum anderen für den besten Blog. Vielen Dank Chris für Deine tolle Unterstützung. Wir waren durch Deinen Einsatz innerhalb von max. 2 Stunden immer up to date! Super, das hat bei der Jury großen Anklang gefunden.
Erwartungsgemäß haben den Gesamtsieg die Fahrzeuge der Automobilhersteller gewonnen. VW mit Team Phoenix Contact und natürlich die Fahrzeuge von Tesla hatten am Ende in allen Kategorien die Nase vorn. Team Solon war natürlich etwas über das Abschneiden enttäuscht, war ja zunächst auch sehr gut gestartet, aber in den Kategorien bestes Aussehen und beste Dekoration konnten wir kaum Punkte einfahren.
Für das kommende Jahr überlegt Gero schon, wie wir – also mit welchem Auto – darauf reagieren werden.
Es reichte den jungen Juroren offensichtlich gar nicht, dass der „E8“ eines der ökologisch sinnvollsten Fahrzeuge dieser WAVE gewesen ist. Der vom Volumen und Durchmesser kleine Motor war noch die größte Attraktion. Öko allein ist Mega-out. Modernes Outfit und viel Power, und das dann ohne Verbrennung von Bezin, das ist In!

Unser Dank gilt Team Kuhn für herrlich amüsante Stunden, Team AXEL 20, Team Extensions, Turn-E, Steffi vom ADAC und Team Wissbach für häufig sehr nette und anregende Unterhaltungen.

Dank auch Louis und dem gesamten WAVE Team für die beispiellos tolle Organisation. Phantastisch.

Wir freuen uns schon auf die WAVE 2015!

Stansstad

In Stansstad ist so richtig was los. Endlich mal wieder aufgeschlossene Leute, die sich für die Elektroautos und elektrotechnische Details interessieren.
Die Moderation war professionell organisiert und das macht sich dann auch richtig bemerkbar. Das war wirklich vorbildlich!
Die Energiestadt Stansstad ist übrigens
super schön am See gelegen. Klasse Ambiente hier.
Es kommen vereinzelt auch weitere Elektroautos von Nicht-WAVErn dazu. Die Teslas übrigens, die uns bei der Anfahrt entgegen gekommen waren, sind tatsächlich Mitglieder des Tesla Verein Zürich gewesen. Mitgliederzahl? Wahrscheinlich stetig wachsend.

 

Vierwaldstätter See

Wir erreichen Interlaken am Vierwaldstätter See gegen 9:30 Uhr. Der offizielle Empfang um 10:30 Uhr lässt sich ziemlich müde an. Das Interesse der anwesenden Menschen in Interlaken hält sich sehr in Grenzen. Somit hat die ganze Gruppe auch mal Gelegenheit sich mit Leuten auszutauschen, die man noch gar nicht gesprochen hat. Zeit bleibt auch Fragen einer Waveteilnehmerin in Bezug auf die Alltagstauglichkeit von Elektroautos Rede und Antwort zu stehen. Quintessenz: Für Fahrten innerhalb eines Radius von 100 km sind fast alle Elektroautos alltagstauglich, darüber wird es im Vergleich zu herkömmlichen thermischen Fahrzeugen umständlicher und unbequemer.
Der Ökobrutzler kommt auch noch mal zum Einsatz; bei dem Wetter!
Gero kann sich auch noch mal vor der Rückreise um die Technik kümmern. Alles gut. Team Solon wird sich nach Ende der WAVEtrophy 2014 heute Abend direkt auf den Weg nach Tübingen begeben. Das sind 269 km und ist für den E8 ohne Zwischenladung zu erreichen.
Auf der Strecke vom Interlaken nach Stansstad kommen uns immer wieder Tesla Roadster und Model S entgegen, die nicht zur WAVE gehören. Bestimmt sind es Mitglieder des Schweizer Tesla Club. Tesla gewinnt offensichtlich immer mehr Einfluss, was in Nicht-Automobilhersteller-Ländern wohl eher möglich ist. Warten wir mal auf das Model X.

Murten

Team Solon erreicht Murten. Die letzte Etappe des Tages, in der Zeit um 17:57 Uhr. Die Gemeinde hat ein grosses Event für die Teilnehmer der WAVE organisiert. Eine Autoparade durch den Ort war grossartig. Vielen Dank an den Bürgermeister für die Organisation. Die WAVE 2014 neigt sich dem Ende.
Abends wurden noch die Ergebnisse der letzten Tage bekannt gegeben. Team Solon hat den Preis für das Ladegerät, das am einfachsten zu bedienen ist, gewonnen. Das Gesamtergebnis wird dann wohl morgen bekanntgegeben.

letzte Etappen

Team Solon ist startklar für die drei letzten Etappen der WAVE 2014. Die Übernachtung in der Jugendherberge von Avenches. Der Tag verspricht noch einmal interessant zu werden. 1. Stopp ist Interlaken. Am Abend werden dann am Zielort oberhalb von Küstnacht am Berg Rigi (Seebodenalp) die Sieger der diesjährigen WAVE bestimmt.

 

Genfer See

In Le Bouveret direkt am Genfer See gelegen erwartete die WAVE-Teilnehmer ein unerwartet nettes Event. Direkt am See gibt es eine Miniaturwelt mit Miniatureisenbahn. Dorthin hatte der Bürgermeister von Le Bouveret zu einem offiziellen Umtrunk eingeladen. Er selbst ist erklärter Elektromobilist und möchte seinen persönlichen Beitrag zum Gelingen der WAVE und ihrer Idee beitragen. Gero hatte so richtig Spass mit dem Zügle Runden durch den Park zu drehen.
Wein und Käse der Region sind vorzüglich und wir danken schön für den angenehmen Aufenthalt. Um 15:30 Uhr fahren wir weiter in Richtung Murten (90 km). Der Weg führt uns unter Meidung von Autobahnen direkt am Genfer See entlang.

Rhone-Tal

Team Solon erreicht die Stadt Sion im Rhone-Tal pünktlich um 9:30 Uhr. Viele WAVE-Teilnehmer sind noch nicht angekommen. Photoshooting bei einem Volkswagenhändler entlang der Strecke hält die Gruppe etwas auf. Die schon anwesenden Teilnehmer lassen es sich gut gehen und entspannen bei hochsommerlichem Wetter im an den Parkplatz angrenzenden Café. Nach einem kleinen Snack geht es das Rhone-Tal weiter entlang in den 63 km entfernten Ort Le Bouveret.